Konfirmandenfreizeit im Gemeindezentrum Aue

Wie viele Jahre zuvor, war auch dieses Jahr eine Konfirmandenfreizeit für den Bezirk Zwickau geplant. Leider konnte sie nicht in Vielau in der Lutherhöhe statt finden. Corona bedingt fand die diesjährige Konfirmandenfreizeit am letzten Februarwochenende vom 26.02.- 27.02.2022 in unserem Gemeindezentrum Aue statt.

Zu Beginn haben wir für alle einen Corona-Schnelltest durchgeführt. Dabei hat uns Br. Müller und Richard (Pr. Hartwig) unterstützt. Froh stellten wir für alle einen negativ Test fest. Es konnten alle anwesenden 10 Konfirmanden und unsere Konfirmandenlehrer Pr. Richard Hartwig, Pr. Thomas Janz und Pr. Hans-Joachim Hornick teilnehmen. Nach dem gemeinsamen Gebet durch Richard begannen die Konfis mit der Vorbereitung des Konfirmandenabschlußes zum Thema: Jesus Christus unser Licht. So wurde die Leinwand für das Schattenspiel aufgebaut. Kabel verlegt und Aufbauten hingestellt Unterstützung erhielten wir von den Techniker und Jugendleiter von Aue Thomas Ziegler, der uns mit Rat und Tat zur Seite stand. Alle Konfirmanden bastelten für die Aufnahme die Requisiten z.Bsp. Sonne ,Mond, Stern und verschönerten mitgebrachte Gläser als Lichtbehälter für den Konfirmandenabschluss am 03.04.2022.

Vor den Mittag wurde schon einmal eine Szene des Schattenspiels: „Was ist das für ein blasser Typ, ein Mensch?“, geprobt. Danach gabs Soljanka, die für uns Gudrun, Hansi´s Frau, zubereitet hatte. Nach den Mittag half uns Oliver Moll aus der Gemeinde Glauchau gemeinsam mit Thomas Ziegler beim der Aufnahme der Spielszenen. Bis ca 18.30 Uhr hatten wir alles im Kasten. Das war trotz Mühe mit Spaß und Freude beim Ausführen geschehen. Zwischendurch gab es noch eine Kaffeepause mit selbstgebackenen Kuchen von einigen Konfirmanden. Am Abend konnten wir auch unseren Bezirksvorsteher Mike Dietel in unserer Runde herzlich begrüßen. Währen Thomas das Grillen von Thüringer Bratwurt und Beefstaek für die Hamburger übernahm, wurde von den Konfirmanden unter Anleitung vom Hansi alle notwendigen Zutaten vorbereitet. Bevor es ans Abendbrot ging, konnten wir unter Mithilfe vom Br. Mathias Tautenhahn gemeinsam ein Lichtpaiding produzieren. Nach dem Abendbrot wurde alles im Kirchenraum weggeräumt und die Schlafliegen, welche uns der Vorsteher von Eibenstock, Ev. Fricker am Freitag schon in die Kirche von Aue geliefert hat, aufgestellt. Die Jungs suchten sich den Kirchenraum und die Mädels wählten das Kinderzimmer für die Nacht. Bis zur Andachtzur Nacht um 23.00 Uhr, konnten sich alle in der Kirche frei beschäftigen. Unsere Konfirmanden nutzten es zum spielen und quatschen. Bei der Andacht, die Richard zum Thema Frieden durchführte, knieden wir zum Beten für den Frieden gemeinsam am Altar. Es war eine besinnliche Stimmung. Nach der Andacht schauten manche noch den Film „Gott ist tot“ und einige, besonders die Mädels legten sich schlafen. So gegen zwei Uhr war Nachtruhe bei allen eingekehrt.

Am Sonntag gegen 7.30 erwachten alle und wir begannen gemeinsam mit den notwendigen Vorbereitung fürs Frühstück und den Aufräumarbeiten für den Gottesdienst der Gemeinde Aue. Um acht Uhr traf Richard mit den frischen Brötchen ein und wir freuten auf das Frühstück. Nach dem Gebet vom Thomas konnten wir nun in aller Ruhe gemeinsam frühstücken Freudig begrüßte uns der Vorsteher Hirte Lindner, einige Amtsbrüder und Geschwister von Aue. Unser kleiner Chor ,4 junge Schwester von der Auer Jugend traffen nun ein. Gemeinsam wurde der Mehrzweckraum von allen zum Gottesdienst vorbereitet. 9.30 Uhr war alles fertig und jeder konnte seinen Platz einnehmen. Den Gottesdienst leitete unser Bezirksverantwortlicher für die Konfirmandenarbeit Hansi (Pr. Hornick). Zum Thema unserer Konfirmandenzeit: Jesus unser Licht ,stellte er das Textwort Johannes 12,44-46 zur Grundlage des Gottesdienstes. In seinem Dienen erwähnte er: Als Jesus von sich sagte: Ich bin das Licht der Welt“, da wurde gerade ein großes jüdisches Fest gefeiert, das Chanukka-, das Lichterfest. Man feierte den Jahrestag der Wiedereinweihung des Tempels. Und immer wieder kam die Legende zur Sprache, das es für die kleine Gruppe der Makkabäer eine schlimme Situation war.Damals wollte der Seleukidenkönig Antiochos IV das jüdische Volk zwingen ihren Glauben bzw ihre Religion aufzugeben.Er entweihte den Tempel. Als sie in einer Kampfpause den Tempel herrichteten gab es ein Problem. Die Besetzer hatten auch das ewige Licht des siebenarmigen Leuchters (Menora) gelöscht und das Öl verschüttet. Im Vorrat befand sich nur noch ein winziges Fläschchen mit wenigen Tropfen Öl. Sie konnten kaum ausreichen, die Flammen des Leuchters auch nur einen Tag lang brennen zu lassen Doch Nachschub war erst in acht Tagen zu erwarten. Da waren die Makkabäer ratlos,denn das ewige Licht steht im Judentum für die Anwesenheit Gottes und durfte daher im Tempel niemals erlöschen. Doch wie durch ein Wunder sollen die Lichter des Leuchters mit dem winzigen Ölrest Tag für Tag gebrannt haben, bis nach acht Tagen schließlich neues Öl hergestellt und herangebracht war. Welch eine Sensationsnachricht in der damaligen Zeit. Jesus stellt sich daneben, zeigt auf das helle Licht und sagt: Ich bin das Licht der Welt. Ich bringe alle Menschen, die da wollen zurück zu Gott und damit sie Leben. Die Bewahrung und Stärkung von Jesus ist kein Feuerwehreinsatz oder von einer Tagesform abhängig. Er schläft nicht und schweigt nicht sondern er greift ein und bewegt für uns alles, so dass nichts mehr so ist, wie es einmal war! Dabei sollte uns bewusst sein der Glaube ist nicht zwingend Voraussetzung für Gemeinschaft, vielmehr ermöglicht Gemeinschaft oft erst den Glauben! Denkt darüber nach ,wurden wir aufgefordert. Thomas (Pr. Janz) und Richard (Pr. Hartwig) ermunterten uns in ihren Predigtbeiträgen zum bewussten Handeln im Vertrauen auf Jesus. Instrumental wurden wir von Levin mit der Orgel unterstützt..

Nach dem Ende des Gottesdienstes halfen alle noch bei den notwendigen Aufräumarbeiten. Zum Schluss sah man bei allen Konfirmanden freudige Gesichter für das Erleben in der Gemeinschaft und wir hoffen, dass alle viel Spaß hatten. Ein herzliches Dankeschön an alle ,die zum Gelingen dieses Beisammenseins beigetragen haben.