Jugendfreizeit am Filzteich

Zu einer gemeinsamen Jugendfreizeit trafen sich die Jugendlichen der Bezirke Aue und Zwickau im Kinder- und Erholungszentrum am Filzteich bei Schneeberg. Höhepunkt war der Gottesdienst am Sonntag.

Drei Bezirke - ein Herz

Diesen Slogan konnten die Jugendlichen aus Zwickau, Aue und Österreich während des Abschlussgottesdienstes der Jugendfreizeit im KIEZ/Schneeberg hören.

Um zu verstehen was den Zwickauer Bezirks-Jugendbeauftragten Uwe Gebelein zu diesen Worten drängte, wollen wir die gemeinsame Jugendfreizeit am letzten Augustwochenende noch einmal Revue passieren lassen.

Der Wunsch, die Jugendlichen unseres sächsischen Nachbarbezirkes in diesem Rahmen einmal einzuladen, bestand schon lange Zeit. Gemeinsame Chorauftritte, Sportveranstaltungen und Gottesdienste in jüngster Zeit ließen uns ja bereits ein Stück zusammen wachsen. Nun konnten im Kinder- und Erholungszentrum am Filzteich bestehende Kontakte vertieft oder ganz neue Bekanntschaften aufgebaut werden.

In gemischten Gruppen ging es am Freitagabend zur Nachtwanderung. Entlang des Weges waren Stationen zur Wissensabfrage und -vermittlung eingerichtet. Eine von ihnen hatte die Jugendzeitschrift SPIRIT zum Inhalt. Und dies nicht ohne Grund. Die Redaktion bzw. der Verlag Friedrich Bischoff hatten für unser gemeinsames Wochenende nämlich 150 Belegexemplare zur Verfügung gestellt und damit jeden Teilnehmer zum stolzen Besitzer der aktuellen Ausgabe gemacht. Außerdem winkte einem bzw. einer Glücklichen aus der Gewinnergruppe am Ende ein Hauptgewinn, ebenfalls vom SPIRIT-Team: ein Gutschein über ein Jahresabonnement.

Übrigens stießen am späten Abend noch sieben Gäste aus dem Kirchenbezirk Linz/Österreich zu uns. Sie waren der Einladung eines hiesigen Jugendlichen gefolgt und voller Interesse auf die Gemeinschaft mit so vielen Sachsen.

Auf dem Ablaufplan, den jeder Teilnehmer erhielt, standen für den Samstag verschiedene Höhepunkte auf dem Programm. Auf jeden einzelnen detailliert einzugehen, würde diesen Bericht sprengen. Nur soviel: Wer beim Fußballturnier nicht das Tor traf, konnte beim Musik-Workshop vielleicht den richtigen Ton, oder beim Interview am Nachmittag Bischof Hoffmann, Bezirksältesten i.R. Rother oder den Bezirksältesten Steinert treffen.

Den Nerv aller Zuhörer trafen auf jeden Fall die "Macher" der Abendandacht. Das Thema Zufriedenheit stand bei ihrem Vortrag im Mittelpunkt und gab Denk- bzw. Dankbarkeitsanstöße. Möglichkeit zur nächtlichen Konversation bestand im Anschluss daran noch am Lagerfeuer, direkt am See. Ob man seinen Cocktail dann dort schlürfte oder an der alkoholfreien Bar, war nicht entscheidend. Hauptsache, man genoss überhaupt einen dieser leckeren Drinks, die zwar schmeckten aber nicht "drehten".

Am Sonntag wuchs die Zahl der Freizeitteilnehmer nochmals an. Cirka 160 Gottesdienstbesucher erlebten eine bewegende Stunde mit ansprechenden Predigten und dem oben zitierten Slogan.

Das größte Dankeschön für uns Auer Organisatoren waren die vielen zufriedenen Gesichter während des gesamten Wochenendes und die Einladung zu einem Zeltlager in Österreich im nächsten Jahr.

M.T.

Fotos: