29. Seniorenreise führte nach Ostböhmen

Seniorenreisen mit einem versierten Reiseleiter hinterlassen Eindrücke, die nicht vergessen werden. So auch die 29. Reise ins benachbarte böhmische Paradies mit Riesengebirge und Gebirgsvorland. Sieben Tage Gemeinschaft gelebt, gelacht, gestaunt, sich bewegt und viel erzählt. Das war eine Reise wert.

Erneut reisten Senioren aus verschiedenen Gemeinden des Kirchenbezirkes Plauen gemeinsam und erlebten bestens organisierte Tage in Ostböhmen. Kaum im Wellnesshotel „Windsor“ in Spindlerúv Mlýn (Spindlermühle) angekommen, fing das Staunen bereits an. Bester Komfort mit vielen Annehmlichkeiten sollte die erneut ausgebuchte Reisegruppe die nächsten Tage begleiten.

Den Auftakt bildete eine Ausfahrt zur Schneekoppe, dem höchsten Berg des Riesengebirges. Nicht vom Winde verweht, aber von Eindrücken begeistert folgten an den Tagen danach Besichtigungen historischer und bestens restaurierter Städte, wie Trutnov (deutsch: Trautenau) oder Hradec Kralove (deutsch: Königgräz) mit einem Altertumsmarkt. Die vom Reiseleiter Dieter Schneider (Priester i.R. aus Greiz) wieder akribisch vorbereiteten und Tagestouren führten auch zu weiteren Besichtigungen, wie die größte Holzkrippe mit Museum, dem beeindruckenden Schloss Sporck in Kuks mit einer Alt-Apotheke und faszinierenden Schlossgarten in den Prachauer Bergen und weiteren Sehenswürdigkeiten. Die seniorengerechte Tagesplanungen ließen keinen Wunsch offen und boten immer Alternativen an. Trotzdem konnte die freudige Reisegesellschaft immer wieder zusammenfinden. Da die Afrikasafari in Dvur Kralove witterungsbedingt ausfallen musste, hatte Reiseleiter Dieter schon vorher eine Ausweichmöglichkeit vorbereitet. Das moderne Glasmuseum in Jablonec beeindruckte genauso wie die Tagesfahrt nach Prag. Es bedurfte keinen professionellen Stadtführer. Den hatte die Reisgruppe immer dabei. Auch hier bot er bei der Besichtigung der Prager Burg (Hradschin) und der historischen Altstadt ausführliche Erklärungen an, auch manchen Witz. Selbst eine Kammwanderung im Riesengebirge durfte nicht fehlen, wiederum mit Alternativangebot.

Gern nutzten die Reiseteilnehmer auch die Wellnessangebote im Hotel oder die hoteleigene Bowlingbahn. Bei diesem Reiseleiter sind selbst die gefahrenen 2000 Kilometer im Bus abwechslungsreich. Überall wusste er etwas Unterhaltsames zu berichten. Die Reisenden verbrachten die sieben Tage in schöner Gemeinschaft, viel Gesprächen und mit Staunen über das schöne  böhmische Paradies sowie die liebevoll sanierten Städte. An manchem Tisch ging es bei den gemeinsamen Mahlzeiten zu, wie in „Die lustigen Weiber von Windsor“ (passend zum Hotelname)

Da in dieser Region am Sonntag keine Möglichkeit zum Besuch eines Gottesdienstes gibt, wurde kurzerhand der Kongressaal des Hotels als Gottesdienstraum umfunktioniert. Per Live-Übertragung erlebten alle den Gottesdienst aus der Bezirksgemeinde Plauen mit dem Bezirksvorsteher Stefan Standke. Die Abendmahlsfeier konnte Priester Uwe Schneider (Gemeinde Greiz) vor Ort durchführen. So war auch die geistige Versorgung abgesichert.

Nichts wird beim Reiseleiter Dieter dem Zufall überlassen. Deshalb konnte er bereits auf der Heimfahrt Details zur nächsten Reise im Jahr 2025 verraten.