Am späten Freitagabend werden Zimmer erobert, Mitbewohner gesucht, Koffer ausgepackt und erste Runden in Tischtennis gespielt. Das macht hungrig: Der Grill wird angeschmissen und fleißig werden Bratwurst, Steaks und Rippchen verputzt. 19 Uhr beginnt das Wochenende mit einer Andacht: Beten, singen, und erste Gedanken zum Thema.
Der Tau noch in der Wiese startet der neue Tag mit der alten Tradition des Kneippens. Nach einem entspannten Frühstück im Speiseraum und gemeinsamen Gebet starten 4 Gruppen zu den Geländespielen im Wald. Zuerst stößt man auf altdeutsche Bücher, die es gilt, mit möglichst wenig Fehlern vorzulesen. Der Bibeltext zum Weinberg und die Abenteuergeschichte auf einer einsamen Insel fordern die in Druckschrift denkenden Köpfe gleich zu Beginn heraus. Durch den Wald geht es zur nächsten Station: Aus einem Lego Set - Schildkröte, Chamäleon und Frosch - soll ein neues Tier entstehen. Jetzt ist Teamwork angesagt: Denn das Chamäleon will möglichst schnell zum Frosch werden.
Direkt nebenan wird es wackelig. Hier warten zwei Fahrräder: Ein Fully und ein Klapprad auf die Gruppen. Nun gilt es, den Parkour in möglichst ähnlicher Zeit nacheinander zu durchqueren. Laut wird gezählt, geschätzt und geschimpft, wenn mal wieder die Pedale des Klapprades einklappen.
Bei der letzten Station ist Reaktion gefragt. Wer das Lineal möglichst schnell auffängt, wird hier gefeiert. Mit knurrenden Mägen führt der Weg über eine Brücke zurück zum wohlverdienten Mittagessen.
Nach einer Stärkung gilt es nun die Tischtenniskellen zu schwingen und beim Volleyball den Gegner zu besiegen. Egal ob zum Mitspielen oder Anfeuern; jeder hat seinen Spaß. Außerdem gibt es die Möglichkeit, aus Wachsresten neue Kerzen zu ziehen, aus altem Holz und Glühbirnen eine Lampe zu bauen oder sich im medizinischen Vortrag zu „alten Wunden“ weiterzubilden.
Am Abend werden die Sieger des Geländespiels gekürt und auch die Sieger des Tischtennis- und Volleyballturniers beglückwünscht. Ergänzt wird dies durch eine Abendandacht und geistliche Gedanken für den Alltag. Der Tag klingt mit der Nachtwanderung aus, die von einem vollen Mond begleitet wird.
Der letzte Tag in Sayda beginnt mit einer Jugendchorprobe. Der Jugendchor gibt passend das Lied „Ich mache alles neu“ zum Besten. Und auch im Gottesdienst ist dies wieder Thema: Bezirksvorsteher Heiko Schreiter hält den Gottesdienst zu einem Wort aus Offenbarung und füllt die Stationen des Vortrages mit neuen Gedanken für das praktische Zusammenleben.
„Siehe ich mache alles neu.“
Es war eine tolle Zeit! Danke an Alle, die mitgeholfen haben.
Neuapostolische Kirche